Santo März 2009

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WT 2009 in Gödöllö - Bubatpuszta / H

Wir haben die Saison 2009 mit einem WT vor der Haustür mit englischen Richtern eröffnet.
Santo hat den 3. Platz in "M" mit "sehr gut" belegt und wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, denn die Prüfung war nicht einfach. Immerhin 50% der Teilnehmer schieden aus!

Begonnen wurde bei 5 Grad und einem eisigen Wind mit Wasserarbeit im wirklich eiskalten Wasser - Marking an Land. Santo wusste leider, wie eiskalt das teils noch gefrorene Wasser war. Durch meinen Fehler erwartete er ein blind zu suchen, liess sich aber gut führen.
Unsere Angst-Übung, wir trainieren seit über einem Jahr alleine, kam als dritte Aufgabe, ein Walk up zu viert. Für jeden Hund zwei Apporte jeweils vor- und rückseits. Aber wir haben das gut gemeistert! Dann noch ein Blind in weiter Distanz, ein Apport zur Abrundung und es war geschafft! Trotz der Kälte war es für uns der schönste WT, seitdem wir mit Santo in 2007 teilnehmen. Die Atmosphäre war ausserordentlich entspannt, wie ein Training mit der Familie und wurde durch ein gemeinsames Abendessen in entspannter Runde abgerundet. Die Richter waren unglaublich nett was dem Tag die besondere Atmosphäre verlieh.

Wir sind stolz, weil Santo in unserem Umfeld der einzige Labby mit Show Anteil ist, der teilnimmt und sehenswerte Leistungen erbringt.

Am Vortag startete Santo in "L". Auch hier schloss Santo mit Beurteilung "sehr gut" ab. An diesem Tag war er leicht lazy, wir waren die zwei Tage zuvor 1250 km gereist.
Begonnen wurde mit zwei Marking am Waldrand in hohem, pickenden Bewuchs. Dann stellten wir uns in einer 4er Reihe auf, simulierte Entenjagd, 5 Schuss und Gebrüll. Dann Pause, nicht arbeitende Hunde wurden angeleint, Schuss, Marking, Apport.
3. Aufgabe war ein angeschossenes Marking, das nicht sichtig fiel. Dann an derselben Stelle ein nicht angeschossenes Blind.
Danach war ein Blind zu arbeiten, im Unterholz, schwierig, da der Hund kaum sichtig war. Zum Abschluss kam die Wasserarbeit. Da Santo mit der Nr. 1 startete musste er ein Brett überschwimmen, das im Schilf hing, Glück für die Anderen, danach war der Weg frei. Super gemeistert, bis auf einen winzigen Schüttler - uh, war das kalt! - und einem langen Blick zu den Spectators - das ist unser Santo! All die Leute, oh wie interessant!